Kunstexkursion Berlin

Hauptstadt in anderer Perspektive

Am 17.02.2026 fuhr ich mit meiner Klasse nach Berlin für eine Kunstexkursion. Wir strebten den Besuch der "Alten Nationalgalerie" an.

Wir trafen uns an diesem Tag 6:45 Uhr am Haupteingang des Dessauer Hauptbahnhofes, um schließlich mit dem Zug nach Berlin fahren zu können. Ungefähr eine Viertelstunde später fuhren wir ab. Wir unterhielten uns im Zug und spielten ein paar Spiele, damit es uns nicht langweilig wurde. Um ca. 9:00 Uhr kamen wir in Berlin an.

Vom Berliner Hauptbahnhof hatten wir einen Marsch zu Fuß vor uns. Wir liefen kurzzeitig entlang des Reichstagsgebäudes an der Spree. Auch an der Schuldenuhr Deutschlands, welche nur ein paar Meter entfernt war, liefen wir vorbei. Nach einem 40-minütigen Fußmarsch kamen wir an der Alten Nationalgalerie an. Da sie erst um 11 Uhr öffnete, hatten wir noch genügend Zeit, um uns in Berlin ein wenig umzuschauen. Gemeinsam mit 8 Schülern, liefen wir in ein Einkaufsgebäude. Wir holten uns etwas zum Frühstück. Danach verbrachten wir die Zeit ein bisschen in Berlins Innenstadt.

11 Uhr öffneten sich die Tore der Galerie. Wir nahmen im Foyer Platz und warteten, bis der Museumsführer uns in Empfang nahm. Zunächst gingen wir in den Keller, um dort unsere Wertsachen zu verschließen. Dann startete die Führung. Wir sahen uns die zahlreichen, wertvollen Statuen an, die nah am Eingangsbereich standen. Er zeigte uns zu Beginn eine Statue, welche zwei Damen zeigte. Sie waren mit einer Art Mantel verdeckt, extrem fein gemeißelt und detailreich hergestellt. Es handele sich um eine Statue des Klassizismus, was man klar erkennen konnte. Es seien zwei Mädchen aus der Familie des Adels.

Danach gingen wir zu einem weiteren Bild und im Anschluss wurden uns ähnliche Statuen gezeigt. Mein absolutes Highlight war die Adlerstatue. Sie entsprach voll und ganz meiner Vorstellung von den etwas schöneren Statuen.

Nach der Führung hatten wir noch sehr viel Freizeit in Berlin. Bis zur Heimfahrt nach Dessau verbrachten wir die Zeit in Berlin Mitte. Wir schauten uns den Berliner Fernsehturm an und sahen auch die eher nicht so schönen Seiten Berlins. Es waren viele obdachlose Personen zu sehen.

Gegen 14:30 Uhr trafen wir uns im Berliner Hauptbahnhof wieder. Dort warteten wir auf den Zug, der uns wieder mit nach Hause fahren sollte. Um ca. 16:45 Uhr trafen wir wieder in Dessau am Hauptbahnhof ein. Herr Linsner verabschiedete uns und wir durften alle nach Hause gehen.

Am Ende würde ich sagen, war es einer der schönsten Ausflüge und leider auch fast der letzte meiner Schullaufbahn. Es war ein gelungener Tag in Berlin und ich denke, es war auch gut, die Hauptstadt mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Max Miegel, Klasse 10, 28.02.2026