Ein künstlerischer Tag in Dresden

Kunst trifft Romantik – Ein Tag in Dresden mit Caspar David Friedrich

Ein künstlerischer Tag in Dresden

Am 18.09.24 machten wir, die Klasse 9, mit unserem Kunstlehrer Herrn Linsner und unserem Klassenlehrer Herrn Hunker eine Exkursion nach Dresden zu der sehr begehrten und viel besuchten Kunstausstellung des Malers Caspar David Friedrich im Kunstmuseum Albertinum.

Der Tag begann für uns alle sehr früh, da wir uns schon um 5 Uhr morgens in der Eingangshalle des Dessauer Hauptbahnhofs getroffen haben.

Unser Zug kam 5.19 Uhr und brachte uns nach Leipzig. In Leipzig angekommen, mussten wir auch direkt in den nächsten Zug, der nach Dresden fuhr, umsteigen.

Während der Zugfahrt stellte uns Herr Linsner kurze Fragen zu Caspar David Friedrichs Biografie, die wir zuvor lernen sollten.

Um 7.39 Uhr kamen wir in Dresden an. Zum Albertinum hatten wir einen Fußweg von etwa 25 Minuten. Da der Rundgang im Albertinum erst um 9.00 Uhr begann, hatten wir also noch eine gute Dreiviertelstunde Zeit, einen kleinen Spaziergang einzulegen. Diesen Spaziergang nutzten wir, um uns die eingestürzte Carolabrücke anzuschauen. Die Brücke lag halb versunken im Hochwasser und sah im Nebel und der Morgensonne richtig mystisch aus.

Nun war es 9.00 Uhr und wir gingen gemeinsam ins Albertinum hinein. Im überdachten Innenhof erzählte uns unsere Museumsführerin wichtige Dinge über Caspar David Friedrich, seine Gemälde und über die Kunstepoche Romantik. Danach betraten wir die Kunstausstellung, die für uns sehr beeindruckend war.

Unsere Museumsführerin zeigte uns Caspar David Friedrichs wichtigsten und bekanntesten Gemälde. Sie erklärte und interpretierte die Kunstwerke mit uns gemeinsam. Als wir auf das Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“ trafen, war es unsere Aufgabe, das Gemälde zu interpretieren und eine einfache Skizze innerhalb einer Minute dazu anzufertigen.

Nach dem Rundgang in der Ausstellung hatten wir noch ein Kunstseminar, in dem wir anhand des Bildes „Wanderer über dem Nebelmeer“ selbstständig unseren Lieblingsort und einen Menschen, der als Silhouette dargestellt wurde, auf Papier bringen sollten. Diese Aufgabe hat uns viel Spaß gemacht und ist uns allen sehr gut gelungen.
Nach der Auswertung unseres Kunstseminars hatten wir von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr noch Freizeit in Dresden. Diese Zeit nutzten wir, um zu shoppen oder essen zu gehen.

Um 14.10 Uhr kam dann auch schon unser Zug. Der Zug fuhr 15.48 Uhr ab und wir kamen nach einem langen, aber sehr interessanten und lehrreichen Tag um 16.41 Uhr wieder in Dessau an.

Joelina Kaliebe, Klasse 9